In
fast allen Europäischen Staaten wird mit verschiedenen
Maßnahmen versucht, die Ausbreitung von H5N1 zu
verhindern.
Seit
dem 22. Oktober gilt in ganz Deutschland zum Beispiel
die Stallpflicht für alles Federvieh. Damit soll
ein Kontakt von Hausgeflügel mit Wildvögeln
unterbunden werden. Eine sinnvolle Maßnahme, die
leider nicht bei jedem auf Verständnis stößt.
Die
Massentötung von ganzen Geflügelbeständen,
bei denen die "Geflügelpest" 2003 nachgewiesen
wurde zeigt aber, dass man alles daran setzen muss,
die Bestände bestmöglich gegen die aggressiven
Formen der Vogelgrippe zu schützen.
Besteht eine Gefährdung für den Menschen?
Das Ansteckungsrisiko kann als sehr gering eingeschätzt
werden. Bekannt und nachgewiesen sind bisher in Asien
etwa 120 Infektionen, von denen ca. 60 tödlich
endeten. |
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Wenn
man bedenkt, wie viele Menschen in Asien leben, ist das ein
verschwindend geringer Prozentsatz.Die
EFSA empfiehlt Touristen, Geflügelmärkte in Asien
zu meiden.
Sollte
besser auf Eier und Geflügelfleisch verzichtet
werden?
Das ist überhaupt nicht notwendig, da Eier und
Fleisch von infizierten Tieren nicht in den Handel
kommen können.
Erkrankte
Hühner z.B. stellen das Eierlegen
ein. Die Erreger werden beim Kochen oder Braten
aber sowieso abgetötet. |
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